Auf beiden Baustellen nehmen die Arbeiten infolge des Bauplans und der unterschiedlichen Ausgangspositionen nach wie vor planmäßig ihren Lauf. Nachdem in der Homeyerstraße alle Vorarbeiten zum Guss der Bodenplatte auf die Baugrubensohle erfolgten, wurde die Bodenplatte sodann gegossen  und konnte bereits vollständig aushärten. Unmittelbar im Anschluss daran wurde der Rohbau fortgesetzt, indem die Tiefgeschoss-Außenwände vollständig und einige Innenwände des Tief- und Kellergeschosses teilweise aufgestellt wurden. Nach Abschluss aller Bau- und Installationsarbeiten rund um die Versetzung der oberirdischen Trafostation in der Dietzgenstraße, der ordnungsgemäßen Bauabnahme durch Vattenfall und dem Abriss des alten Trafohauses konnte anschließend mit den Arbeiten zur Gründung der Baugrube begonnen werden.  Hierzu wurden auch, wie seinerzeit auch auf der Baustelle in der Homeyerstraße, mehrere Meter Tiefe Pfahlbohrungen ins Erdreich durchgeführt, um darin die notwendigen Verbauträger einzulassen. Nach Aushärtung der Verbauträger wurde die im nächsten Schritt erforderliche Unterfangung bzw. Standsicherung der links und rechts unmittelbar anschließenden Nachbargebäude durchgeführt.

Im HDI-Verfahren (Hochdruck- und Injektionsverfahren) wurde mit einem Druck von 400 bis 600 Bar ein zementhaltiges Bindemittelgemisch unter die Fundamente der Nachbargebäude gepresst. Im nächsten Schritt folgen dann der Einbau der Baugrubensicherung und sukzessive der Aushub der Baugrube.