Die Gegebenheiten rund um das Thema des „Kollhoff-Plans“ haben wir in den vergangenen Newslettern bereits erläutert. Zusammengefasst: Stadt und Politik überlegen, ob bis zu 10 Hochhäuser rund um den Alexanderplatz gebaut werden. Eines dieser Hochhäuser wäre unser direkter Nachbar, was unmittelbare Auswirkungen auf den Inhalt der zu schließenden Nachbarschaftsvereinbarung (Baulastenverteilung) hat. Den Prozess der städteplanerischen Überlegungen konnten wir erfolgreich beschleunigen und erwirken, dass man eine von uns initiierte und ausgearbeitete Regelung trifft, die den Abschluss des Bauantragsverfahrens ermöglicht.

Auf die Unterschrift der Stadt und des Senats warten wir nun sehnsüchtig. Nach Erhalt der Eingangsbestätigung und dem positivem Feedback zur vorgelegten Vereinbarung hofften wir auf eine Unterschrift in nur wenigen Wochen. Leider wurde diese Hoffnung  nicht bestätigt. Der guten Ordnung halber wollte man die Unterschrift und Widerrufsfrist unsererseits bzw. der Eigentümergemeinschaft der WEG abwarten, was den Prozess verlangsamte. Die Prüfung, ob städteplanerisch und politisch eine solche Vereinbarung auch keine Optionen leichtfertig verbaut und der anschließende Weg durch die Rechtsabteilung nehmen leider offenkundig viel Zeit in Anspruch. Hier will niemand etwas falsch machen. Auf Rückfrage bestätigte man uns zwar, dass nicht beabsichtigt sei, die Vereinbarung spürbar zu verändern, so dass wir nach wie vor täglich mit der Unterzeichnung rechnen können. Dennoch sind wir leider nicht in der Lage, Dritten einen genauen Termin zu benennen.  Allerdings gilt nach wie vor: Der Gesamt-Prozess rund um die Thematik wurde erheblich verkürzt.

Äußerst erfreulich ist auch die Information, dass die Bearbeitung des Bauantrages, entgegen der ersten Aussage uns gegenüber, nicht pausiert sondern sehr wohl fortgesetzt wurde. Somit wird auch hier Zeit gespart, so dass wir lediglich von dem derzeit in Berlin-Mitte vorherrschenden Bauantragsaufkommen und den behördlichen Gegebenheiten betroffen sind, jedoch nicht einer zusätzlich längeren Verfahrenszeit durch eine wirkliche Aussetzung des Antragsverfahrens.